PM: Positives Signal für Gartenschauen und Grünprojekte
23.06.2010
Pressemitteilung
Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen
Positives Signal für Gartenschauen und Grünprojekte
Ministerrat legt Standorte bis ins Jahr 2025 fest
Ostfildern (pm).
Mit der Entscheidung des Ministerrats, in welchen Städten und Gemeinden in den Jahren 2019 bis 2025 Landesgartenschauen oder Grünprojekte stattfinden werden, gibt Baden-Württemberg einen wichtigen Impuls für die Entwicklung zahlreicher Städte und Gemeinden. Am Montag wurde die Entscheidung bekannt gegeben. Die Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH (FGS) begrüßt dies als klares Bekenntnis zu den Gartenschauen gerade im Jubiläumsjahr.
In den vergangenen 30 Jahren wurden in Baden-Württemberg durch Landesgartenschauen und Grünprojekte rund 625 Hektar Freiräume als dauerhafte Grünzone gestaltet. An den Kosten hat sich das Land insgesamt mit rund 78 Millionen Euro beteiligt. Mehr als 30 Millionen Besucher kamen zu den bislang 28 Gartenschauen von 1980 bis 2009. 41 Städte und Gemeinden hatten sich entweder um eine Landesgartenschau oder um ein Grünprojekt bis ins Jahr 2025 beworben. „Das ist für uns ein klares Indiz dafür, dass die Kommunen von Gartenschauen profitieren. Auch in Zukunft", so der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der FGS, Prof. Hubert Möhrle.
Um eine Landesgartenschau hatten sich 18, um ein Grünprojekt 23 Städte und Gemeinden beworben. Eine Fachkommission hatte die Bewerbungen bewertet und die Konzepte vor Ort beurteilt. Landschaftsarchitekten, Vertreter des Städte- und des Gemeindetags, des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, der Gartenbauverbände wirkten neben der Förderungsgesellschaft bei der Beurteilung mit. Martin Richter, Geschäftsführer der Förderungsgesellschaft, freut sich mit den Kommunen, die nun den Zuschlag erhalten haben. „Alle Bewerber haben sich mächtig ins Zeug gelegt und mit ihrem großen Engagement demonstriert, wie wichtig für sie ein Grünprojekt oder eine Landesgartenschau ist. Kein Wunder, schließlich gibt ein solches Projekt viele Impulse, fürs Stadtimage, für die Stadtgestaltung und natürlich für die örtliche Wirtschaft". Bei Landesgartenschauen und Grünprojekten tritt die Förderungsgesellschaft seit 1987 als Mitveranstalter auf und stellt unter anderem Projektleiter und Geschäftsführer. Grünes Klassenzimmer, Blumenschauen und Treffpunkt Grün sind Beiträge, die die Gesellschaft selber gestaltet und mitfinanziert. Den Treffpunkt Baden-Württemberg organisiert die Förderungsgesellschaft im Auftrag des Landes. Für die Kommunen, die in Baden-Württemberg eine Landesgartenschau oder ein Grünprojekt organisieren, ist die FGS beratend und mitarbeitend in vielen wichtigen Bereichen tätig.
Den Zuschlag erhalten haben nun: Remstal: Grünprojekt 2019; Überlingen: Landesgartenschau 2020: Eppingen; Grünprojekt 2021; Neuenburg: Landesgartenschau 2022; Balingen: Grünprojekt 2023; Wangen: Landesgartenschau 2024; Freudenstadt mit Baiersbronn: Grünprojekt 2025.
Bereits im Dezember 2009 hatte der Ministerrat Landesgartenschauen und Grünprojekte an folgende Städte vergeben: Mühlacker: Grünprojekt 2015; Öhringen: Landesgartenschau 2016; Bad Herrenalb: Grünprojekt 2017; Lahr: Landesgartenschau: 2018.
Nach der Landesgartenschau Villingen-Schwenningen 2010 folgen Horb am Neckar: Grünprojekt 2011, Nagold: Landesgartenschau 2012; Sigmaringen: Grünprojekt 2013 und Schwäbisch Gmünd: Landesgartenschau 2014.
Mit dem Motto 30grün.de setzt auch die Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen (FGS) ein Zeichen für die Zukunft. Im Auftrag des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz organisiert die FGS derzeit eine außergewöhnliche Jubiläums-Ausstellung, bestehend aus 41 grünen Zelten und überraschenden Exponaten und viel Informationen zur Geschichte der Gartenschauen in Baden-Württemberg. Die Zeltstadt 30grün.de macht von Mai bis Oktober in 28 Städten im ganzen Land Station.
Kontakt
Förderungsgesellschaft für die
Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH
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Tel. 0711 / 727234-60
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