PM: Positives Signal für Gartenschauen und Grünprojekte
Pressemitteilung
Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen
Positives Signal für Gartenschauen und Grünprojekte
Förderungsgesellschaft begrüßt Entscheidung des Ministerrates - Vier Kommunen haben Zuschlag erhalten
Ostfildern (pm).Der Ministerrat der Baden-Württembergischen Landesregierung hat in seiner Sitzung am 15.12.2009 die Vergabe der Landesgartenschauen und Grünprojekte bis zum Jahr 2018 entschieden:
- 2015 Mühlacker - Grünprojekt
- 2016 Öhringen - Landesgartenschau
- 2017 Bad Herrenalb - Grünprojekt
- 2018 Lahr - Landesgartenschau
Die Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen (FGS) begrüßt die Entscheidung. 41 Städte und Gemeinden hatten sich entweder um eine Landesgartenschau oder um ein Grünprojekt bis ins Jahr 2025 beworben. „Diesen ersten Teil der Zusage bis 2018 bewerten wir als sehr positiv. Schön, dass die Bewerber damit nun Planungssicherheit haben", so der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der FGS, Prof. Hubert Möhrle. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Ministerrat, wie angekündigt, die weiteren Entscheidungen bis ins Jahr 2025 im kommenden Frühjahr fällen wird." Martin Richter, Geschäftsführer der Förderungsgesellschaft, freut sich mit den Kommunen, die nun den Zuschlag erhalten haben. „Alle Bewerber haben sich mächtig ins Zeug gelegt und mit ihrem großen Engagement demonstriert, wie wichtig für sie ein Grünprojekt oder eine Landesgartenschau ist. Kein Wunder, schließlich gibt ein solches Projekt viele Impulse, fürs Stadtimage, für die Stadtgestaltung und natürlich für die örtliche Wirtschaft.
"Dass die Kommunen ab 2015 bei Grünprojekten einen Zuschuss von maximal zwei Millionen Euro beziehungsweise bei Landesgartenschauen bis zu fünf Millionen Euro erhalten, wertet die Förderungsgesellschaft nicht nur als finanziellen Gewinn für die ausrichtenden Kommunen. „Das ist ein eindeutiges Signal vom Land, die Gartenschauen auch in Zukunft zu unterstützen", so Richter zur Erhöhung der Fördersätze. Die Förderungsgesellschaft werde umgehend mit den ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen in den Austragungsorten beginnen.
Die FGS versteht sich mit ihren Leistungen als Dienstleister und beratender Partner der Städte und Kommunen und bereitet derzeit als Mitveranstalter die weiteren Gartenschauen bis 2014 mit den Verantwortlichen vor Ort vor: Villingen-Schwenningen, Horb, Nagold, Sigmaringen, Schwäbisch-Gmünd. Auch bei der großen Bereisungstour durch die Bewerberorte im vergangenen Sommer hatte die Förderungsgesellschaft ihre Kompetenz eingebracht. Um eine Landesgartenschau hatten sich 18, um ein Grünprojekt 23 Städte und Gemeinden beworben. Eine Fachkommission hatte die Bewerbungen bewertet und die Konzepte vor Ort beurteilt. Landschaftsarchitekten, Vertreter des Städte- und des Gemeindetags, des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, der Gartenbauverbände wirkten neben der Förderungsgesellschaft bei der Beurteilung mit. Die fachliche Leitung der Auswahlkommission oblag dem Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum.
1987 wurde die Förderungsgesellschaft gegründet. Das Land Baden-Württemberg, die Städte, Gärtner und Landschaftsbauer waren sich einig, dass es eine Institution geben muss, die wertvolles Gartenschauwissen speichert und weiter gibt. Impuls gebend waren schließlich die gärtnerischen Berufsverbände. Die Gesellschafter sind:
- Verband Badischer Gartenbaubetriebe, vertreten durch Bernd Hopp, Präsident
- Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, vertreten durch Thomas Heumann, Vize-Präsident
- Württembergischer Gärtnereiverband, vertreten durch Heinz Tiedemann, Präsident
- Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, vertreten durch Dieter Pfrommer, Vorsitzender
- und der Fachverband Deutscher Floristen, vertreten durch Klaus Götz, Präsident.
Kontakt
Förderungsgesellschaft für die
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