PM: Landesgartenschauen und Grünprojekte rücken stärker als bisher ins Blickfeld der Touristiker
05.07.2010
Pressemitteilung
Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen
Landesgartenschauen und Grünprojekte rücken stärker als bisher ins Blickfeld der Touristiker
Förderungsgesellschaft und Tourismusmarketing Baden-Württemberg besiegeln Kooperation
Ostfildern (pm).
Gemeinsam für ein attraktives und vor allem grünendes und blühendes Baden-Württemberg stark machen wollen sich künftig die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg und die Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH (FGS). Mit einer nun in Öhringen besiegelten Kooperation werden die beiden Gesellschaften enger als in der Vergangenheit zusammen arbeiten und Landesgartenschauen und Grünprojekte intensiver vermarkten.
Baden-Württemberg war das Bundesland mit der ersten Landesgartenschau. Seit 1980 werden nun Landesgartenschauen und seit einigen Jahren im jährlichen Wechsel auch Grünprojekte durchgeführt. Baden-Württemberg kann stolz sein auf das Erreichte in diesen 30 Jahren. Rund 625 Hektar Freiräume wurden als dauerhafte Grünzone gestaltet. An den Kosten hat sich das Land insgesamt mit rund 78 Millionen Euro beteiligt. Mehr als 30 Millionen Besucher kamen zu den bislang 28 Gartenschauen. Die Zusagen für die nächsten bis 2025 sind erteilt. Unter dem Motto 30grün.de setzt daher die Förderungsgesellschaft, die maßgeblich Anteil an dieser Leistung hat, ein Zeichen. Im Auftrag des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz organisiert sie die Jubiläums-Wanderschau 30grün.de durchs ganze Land, die beim Hohenloher Weindorf-Wochenende in Öhringen auf der Allmand zu Gast war. Bei dieser Gelegenheit wird die Kooperation von Geschäftsführer Martin Richter (FGS) und Patricia Spengler, Marketingkoordinatorin bei der Tourismus-Marketing besiegelt.
Baden-Württemberg zählt zu den führenden Tourismusstandorten in der Bundesrepublik. Das Land hat viel zu bieten: die meisten Kurorte von Rang, die höchste Dichte in der Sternegast-ronomie, vielfältige Landschaften und ein reichhaltiges Kulturangebot. All das vermarktet die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg. Landesgartenschauen und Grünprojekte gehören mit zu den Besuchermagneten in Baden-Württemberg. Die Bedeutung der Garten-schauen unterstrich auch der Ministerrat der baden-württembergischen Landesregierung, der vor wenigen Tagen die Austragungsorte bis ins Jahr 2025 festlegte. So sieht der Fahrplan aus: Nach Villingen-Schwenningen 2010 folgen Horb am Neckar: Grünprojekt 2011, Nagold: Landesgartenschau 2012; Sigmaringen: Grünprojekt 2013 und Schwäbisch Gmünd: Landes-gartenschau 2014. Mühlacker: Grünprojekt 2015; Öhringen: Landesgartenschau 2016; Bad Herrenalb: Grünprojekt 2017; Lahr: Landesgartenschau: 2018. Remstal: Grünprojekt 2019; Überlingen: Landesgartenschau 2020: Eppingen; Grünprojekt 2021; Neuenburg: Landesgar-tenschau 2022; Balingen: Grünprojekt 2023; Wangen: Landesgartenschau 2024; Freudenstadt mit Baiersbronn: Grünprojekt 2025.
1987 wurde die Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgarten-schauen gegründet. Das Land, Städte und Gemeinden, Gärtner und Landschaftsbauer waren sich einig, dass es eine Institution geben muss, die wertvolles Gartenschauwissen speichert und weiter gibt. Impuls gebend waren schließlich die gärtnerischen Berufsverbände. Als Gründungsgesellschafter trugen sich die Gesellschaft zur Förderung des Badischen Garten-baus, der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau und der Württembergische Gärt-nereiverband ins Handelsregister ein. Ihnen folgten als Gesellschafter der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten und der Fachverband Deutscher Floristen. Bei Landesgartenschauen und Grünprojekten tritt die Förderungsgesellschaft seit 1987 als Mitveranstalter auf und stellt unter anderem Projektleiter und Geschäftsführer. Grünes Klassenzimmer, Blumenschauen und Treffpunkt Grün sind Beiträge, die die Gesellschaft selber gestaltet und mitfinanziert. Den Treffpunkt Baden-Württemberg organisiert die Förderungsgesellschaft im Auftrag des Landes. Für die Kommunen, die eine Landesgartenschau oder ein Grünprojekt organisieren, ist die Förderungsgesellschaft beratend und mitarbeitend tätig in vielen wesentlichen Bereichen, von der Durchführung bis zum Marketing.
Kontakt
Förderungsgesellschaft für die
Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH
Parkstraße 1
73760 Ostfildern
Tel. 0711 / 727234-60
Fax 0711 / 727234-70
fgs [at] fgs-landesgartenschau.de
www.fgs-landesgartenschau.de


