Grünes Klassenzimmer
Unterricht im Freien ist immer etwas Besonderes. Vor allem, wenn man dabei spielerisch den rücksichtsvollen Umgang mit der Natur lernen kann. Die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist der Grundstein für das Umdenken und Handeln im täglichen Leben. Damit kann man nicht früh genug beginnen, am besten im Grünen Klassenzimmer, das die Förderungsgesellschaft bei den Landesgartenschauen und seit diesem Jahr auch bei den Grünprojekten einrichtet. Im Grünen Klassenzimmer wechseln die Schülerinnen und Schüler ständig, aber gleich spannend bleibt immer der Unterrichtsstoff. Ob es sich um Ökolandbau oder eine Satelliten gesteuerte Schatzsuche, um das Naturerlebnis Wald, die Steinzeit oder die Honigbiene, die Vermehrung von Pflanzen oder die Faszination Boden handelt – immer geht es neben der Wissensvermittlung auch darum, soziale, kommunikative und emotionale Kompetenzen zu fördern. Das Grüne Klassenzimmer haben seit 2002 rund 2.000 Klassen mit etwa 50.000 Schülerinnen und Schüler mit Erfolg und großem Vergnügen besucht.
Die Förderungsgesellschaft betreibt das Grüne Klassenzimmer als nachhaltiges und langfristiges Projekt und steht auch allen interessierten Städten und Gemeinden mit Rat und Tat zur Seite. Kehl und Heidenheim gingen mit gutem Beispiel voran und führten das Grüne Klassenzimmer nach Abschluss der Landesgartenschau weiter. Hockenheim, Landesgartenschaustadt 1991, hat nun erstmals ein einwöchiges Grünes Klassenzimmer eingerichtet. Und natürlich können auch Kommunen, die keine Gartenschau planen, das Know-how der Förderungsgesellschaft abrufen.
Aus einem umfangreichen Themenkatalog, können je nach Leistungsstufe und Interessensgebiet Unterrichtseinheiten ausgewählt werden. Weitere Informationen und den gesamten Themenkatalog finden Sie unter www.fgs-gruenesklassenzimmer-bw.de




